Asset

Im Kontext des Etikettendrucks bezeichnet „Asset“ ein eindeutig identifizierbares Betriebsmittel, Inventarobjekt, Gerät oder Teil, das durch Etikettierung oder Direktkennzeichnung über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg verfolgbar und regelkonform gehalten wird. Es handelt sich dabei nicht um ein Druckverfahren oder ein Material, sondern um das Kennzeichnungsobjekt selbst – also um das Ding, das ein Etikett trägt und dadurch verwaltbar wird.

In der industriellen Praxis werden Assets in Produktionsunternehmen, Bau- und Wartungsbetrieben, im Gesundheitswesen und im öffentlichen Bereich gekennzeichnet. Die Kennzeichnung setzt dabei am gesamten Lebenszyklus eines Objekts an: vom Wareneingang über Fertigung und Lagerung bis hin zur Logistik, Wartung oder Entsorgung. Für die technische Umsetzung stehen grundsätzlich zwei Wege zur Verfügung: die Etikettierung, bei der ein vorgefertigtes Etikett auf dem Asset angebracht wird, und die Direktkennzeichnung, bei der die Information unmittelbar auf das Objekt aufgebracht wird. Zu den Direktkennzeichnungsverfahren zählen Tintenstrahldruck – entweder als Drop-on-Demand oder als Continuous Inkjet –, Thermotransfer-Direktdruck sowie Laserbeschriftung. Bei der klassischen Etikettierung kommen häufig Barcode- und RFID-Etiketten zum Einsatz, die eine automatisierte Identifikation und Nachverfolgung ermöglichen.

Für die Auswahl und Herstellung von Etiketten hat der Asset-Begriff unmittelbare praktische Konsequenzen. Wer ein Betriebsmittel langfristig kennzeichnen will, braucht ein Etikett, das der jeweiligen Einsatzumgebung standhält. Im industriellen Umfeld bedeutet das konkret: dauerhafte Verklebung durch geeignete industrielle Klebstoffe, da das Etikett über lange Zeiträume haften muss, ohne sich abzulösen oder unleserlich zu werden. Die Wahl der Identifikationstechnik – Barcode oder RFID – bestimmt zudem den Aufbau und die Materialanforderungen des Etiketts. Darüber hinaus variieren die Anforderungen stark je nach Branche und Einsatzort: Ein Asset-Etikett in einer Fertigungsanlage ist anderen Belastungen ausgesetzt als eines im Gesundheitswesen oder auf einem Baufahrzeug. Für Einkäufer und Anwender folgt daraus, dass die Auswahl geeigneter Etikettenlösungen immer an der konkreten Kombination aus Branche, Umgebungsbedingungen und gewünschter Identifikationstechnologie ausgerichtet sein muss. Thermotransfer-Farbbänder werden in diesem Zusammenhang als relevante Verbrauchsmaterialien für variable Kennzeichnung und Etikettierung genannt. Die übergeordnete Funktion bleibt in jedem Fall dieselbe: Assets sollen durch ihre Kennzeichnung eindeutig identifizierbar, rückverfolgbar und regelkonform sein.